
22
Sep
Tag 12: Passau - St. Pölten
Heute war Abfahrt um 7 Uhr angesagt, da wir unbedingt zeitig in St. Pölten sein wollten. Motivation war die Besichtigung eines fertig gebauten aber nie in Betrieb genommenen Atomkraftwerks, welches wir beide besichtigen wollten. So stieg Till früh aufs Pferd und fuhr der Nebelverhangenen Donau entlang. Kurz vor dem vereinbarten Wechselpunkt verirrte er sich jedoch und kam etwas später als geplant an. Dies hies für Mathias, um so mehr in die Eisen zu steigen. Mittlerweile hatte sich die Sonne durchgesetzt und nach einem ersten Verirren blochte Mathias mit 40 - 45 km/h die Donau runter. Mötte, sein heutiger E-Bike Partner war äusserst motiviert und machte teils gehörig Tempo, dass die anderen Donaufahrer Bauklötze staunten als zwei wie gebissen vorbei fahrten.
In St. Pölten partizipierten wir noch am Wettbewerb, wer sein Fahrzeug zuerst rund 30 Meter weit stossen kann. Nicht ganz überraschend hatten wir E-Biker einen kompetitiven Vorteil - leider muss ich zu meiner Schande zugeben, dass es für das Team euro-flyer nur zum zweiten Rang gereicht hat. Von Herzen gönnen wir dem "Team Stapel Wieselflink" den Erfolg!
Die Besichtigung des Atomkraftwerks war eines der absoluten Highlights der Reise! Es war schlichtweg ein Traum sich im Kommandoraum auszutoben, die riesige Anlage von oben und den Reaktor von innen besichtigen zu dürfen. Ich empfehle jedem/r, sich hier einmal einer Besichtigung anzuschliessen. Dies ist nicht nur imposant und äusserst spannend, sondern mag die eine oder andere Meinung betreffend der Frage, woher unsere Energie her kommen soll, beeinflussen. Das leckere Abendessen in der gemütlichen Waldhütte und die rund 3 Ständchen zu Martin Stapels Geburtstag schlossen den Abend würdig ab.








